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Die siebte Auflage des in Regensburg stattfindenden Kompositionswettbewerbs zum gegenwarts- bezogenen Jahresthema des Kulturreferats 2024 „Katzenjammer“ bzw. in der Erweiterung des Regensburger Kamermusikfestivals „Hangover“. Es sollen Werke entstehen die beiden Begrifflichkeiten gerecht werden, und als „Konzert-Hangover“ – also als Zugabenstücke nach dem Ende eines Konzerts – konzipiert sein sollen.

Der Wettbewerb richtet sich an Komponistinnen und Komponisten jeden Alters, die neue Werke komponieren und nach Regensburg zur Uraufführung bringen. In den vergangenen sechs Ausgaben wurden bereits rund 400 neue Werke für die Stadt Regensburg eingereicht.

Neben dem Thema „Hangover“ wird als Vorgabe lediglich die Besetzung des ausführenden Ensembles sowie eine Gesamtwerklänge von maximal 4 Minuten angegeben. Den KomponistInnen wird somit ein möglichst kreativer Umgang mit Klängen, frei gewählten Texten und räumlichen Konzepten eingeräumt. Neu im Jahr 2024 ist die Ensemblebesetzung: Violoncello und Klavier.

AUSSCHREIBUNG 2024

 

 

Die Kompositionen müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Motto „Hangover“

  • Aufführungsdauer maximal 4 Minuten 

  • ·       Komposition für Violoncello und Klavier (insgesamt 2 MusikerInnen)

  • Nur eine Komposition pro KomponistIn

  • Falls es sich bei einem zusätzlich vertonten Text um nicht gemeinfreies Material handelt, muss das Nutzungsrecht zur Aufführung und Veröffentlichung in einem Verlag vorliegen

  • Das eingesendete Werk darf weder publiziert noch Preisträger bei einem anderen Wettbewerb sein

Teilnahmebedingungen

Der Wettbewerb wird anonymisiert durchgeführt. Folgende Unterlagen müssen online eingereicht werden: 

  • Komplette Partitur, ohne Namensnennung

  • Anmeldeformular mit Name, Anschrift, Telefon und E‐Mail‐Adresse des Komponisten/der Komponistin und Angabe der Titel der eingereichten Kompositionen

  • Kurzbiografie des Komponisten/der Komponistin mit Foto 

  • Zusätzliche Hörbeispiele (aus Notenschreibprogrammen, Klaviereinspielung o.ä.) sind zulässig aber nicht notwendig

 

Die WettbewerbsteilnehmerInnen erklären ihr Einverständnis mit Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie mit Aufzeichnungen auf Ton- und Bildträgern (einschließlich deren Vervielfältigung) im Zusammenhang mit dem Wettbewerb. Etwa hieraus entstehende Rechte übertragen sie mit der Anerkennung der Teilnahmebedingungen des Kompositionswettbewerbs auf die Veranstalter.

Preise

1. Platz: 1.500 € (gestiftet durch die Stadt Regensburg)

2. Platz: 1.000 € (gestiftet von der REWAG AG & Co KG Regensburg)

3. Platz: 1.000 € (gestiftet durch Stürzl Planung und Projektmanagement)

Konzertaufführung durch Maximilian Hornung und Hisako Kamawura.

Zeitplan

Einsendeschluss: 01. Juni 2024

Jury-Auswertung: Juli 2024

Bekanntgabe der Preisträger: Juli 2024

Preisträgerkonzert: 16. September 2024, im Rahmen des Kammermusikfestivals Regensburg

Bewertende Jury

Maximilian Hornung HMT München

Prof. Hisako Kamawura UdK Folkwang

Tomasz Skweres Solocellist, Theater Regensburg

Prof. Lorenz Kellhuber HfM Dresden, Kammermusikfestival Regensburg

Christoph Pickelmann Kammermusikfestival Regensburg

Stefan Shen Kammermusikfestival Regensburg

Jakob Steiner UNTERNEHMEN GEGENWART

Christoph Schäfer UNTERNEHMEN GEGENWART

Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar. 

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MAXIMILIAN HORNUNG - CELLO

Maximilian Hornung hat sich in den letzten Jahren als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de France, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Indianapolis Symphony Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kammerphilharmonie Bremen und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons, Esa-Pekka Salonen, David Zinman, Pablo Heras-Casado, Semyon Bychkov, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, John Storgårds , Michael Francis, Mario Venzago, Jonathan Nott, Andrew Manze, Krzysztof Urbański und Robin Ticciati. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Antje Weithaas, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Joshua Bell, Yefim Bronfman, Herbert Schuch, Lars Vogt, Hisako Kawamura, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wird von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schwetzingen, die Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Lockenhaus, Ravinia und Hong Kong. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

In der Saison 2023/24 wird Maximilian Hornung unter anderem seine Debüts beim Dallas Symphony Orchestra, beim Frankfurter Opern- und Museumsorchester, beim Estonian Festival Orchestra und beim Helsinki Philharmonic Orchestra geben. Erstmals wird er in der Doppelfunktion als Solist und Dirigent beim Orchestra della Svizzera italiana zu erleben sein. Er wird erneut in der Tonhalle Zürich und bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu Gast sein sowie auf Tournee mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest Brahms’ Doppelkonzert mit Lisa Batiashvili spielen. Nach der erfolgreichen Europa-Tournee im Trio mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der Saison 2022/23 spielt er in der aktuellen Saison mit Anne-Sophie Mutter bei der Mozartwoche Salzburg.

Seine erstaunlich umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch äußerst prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. Es folgten die Einspielung der wichtigsten Cello-Werke von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony 2014) sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony 2015). 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hoch gelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett mit u.a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov. Weitere Aufnahmen entstanden für Genuin, Linn Records, NEOS, Bridge Records und CPO. 2018 erschien eine Einspielung mit Dmitri Schostakowitschs 2. Cellokonzert und Sulkhan Tsintsadzes 2. Cellokonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andris Poga bei myrios classics. 2023 folgt auf dem gleichen Label seine Einspielung von Schumanns Cellokonzert mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding.

1986 in Augsburg geboren, erhielt Maximilian Hornung mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert. Im Frühjahr 2022 übernahm er die künstlerische Leitung der Traunsteiner Sommerkonzerte.

www.maximilianhornung.com

HISAKO MAMAWURA - KLAVIER

Geboren in Nishinomiya (Japan), aufgewachsen in Deutschland, identifiziert sich Hisako Kawamura sowohl mit der europäischen als auch der japanischen Kultur. Stark beeinflusst von ihren Lehrern – Vladimir Krainev aus Russland und Małgorzata Bator-Schreiber aus Polen – lernte sie darüber hinaus die slawische Musik schätzen. Durch die mehrjährige intensive Auseinandersetzung mit der Musik Beethovens wuchs die Faszination und Bewunderung Kawamuras über die Kunst des Meisterkomponisten. So liegt oft der Schwerpunkt ihres Konzertprogramms in den Werken Beethovens.

Kawamura ist Gewinnerin von Concours Clara Haskil in Vevey, Concorso Pianistico A.Casagrande in Terni, Concorso Internationale di Musica G.B.Viotti in Vercelli und dem Europäischen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt sowie Preisträgerin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, und Concours Géza Anda in Zürich.

Es folgten Einladungen internationaler Orchester (u.a. Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Wiener Symphoniker, Berner Sinfonie Orchester, City of Birmingham Symphony Orchestra, RTÉ Symphony Orchestra Dublin, Tschechische Philharmonie, Ungarische National Philharmonie, RSO Moskau, Russian National Orchestra, St. Petersburg Philharmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra) und sie arbeitete zusammen mit Dirigenten wie Jiří Bělohlávek, Alan Buribayev, Alexander Dmitriev, Vladimir Fedosseyev, Junichi Hirokami, Jakub Hrůša, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Paavo Järvi, Ken-ichiro Kobayashi, Zoltán Kocsis, Alexander Lazarev, Ervin Lukács, Mikhail Pletnev, Tatsuya Shimono, Yuri Temirkanov und Kazuki Yamada. 

Kammermusik ist und bleibt ihre Leidenschaft, bei der sie den Austausch musikalischer Ideen und Inspirationen mit den Partnermusikern sehr schätzt. So musiziert sie regelmäßig zusammen mit Musikern wie Sarah Christian (Violine), Clemens Hagen (Cello) sowie Maximilian Hornung (Cello). Für ihre künstlerische Tätigkeit erhielt sie diverse Kultur-Preise: den Fresh Artist Award der Nippon Steel Corporation, Idemitsu Music Prize der Firma Idemitsu Kosan, den Preis der Chopin-Gesellschaft Japan, IUE-Kulturpreis, Hotel Okura Musik Preis sowie den Förderpreis für Junge Künstler im Fach Musik vom Minister für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Japans. Im Jahre 2020 wurde ihr der 51. Suntory Music Award verliehen. Außerdem erhielt sie jeweils in der Kategorie Klassik den 12.CD Shop Award und den Music Penclub Japan Award. 

Auf ihren zuletzt erschienenen CDs beim Label RCA Red Seal, widmete sie sich den Sonaten Ludwig van Beethovens. Diese Alben stellen einer Serie von Aufnahmen dar und beinhalten u.a. die Pathétique-, die Mondschein-Sonate sowie die Waldstein- und die Appassionata-Sonate, auf der dritten CD dieser Reihe die Les Adieux- und die Hammerklavier-Sonate. 

Außerdem gibt es solistische Aufnahmen, die bei dem Label Audite (2004), Edition Klavierfestival Ruhr (2008/ Live-Aufnahme), kammermusikalische bei Nippon Columbia (2010/ Schumanns Klavierquintett), und mit Orchester bei Kyoto Symphony Orchestra (2009/ Rachmaninovs Rhapsodie über ein Thema von Paganini) und bei Coviello Classic (2014/ Mozarts Klavierkonzert Nr.21) erschienen sind.

In dem japanischen Spielfilm „LISTEN TO THE UNIVERSE“ (in Japan unter dem Titel „Mitsubatchi to Enrai“ bekannt), basierend auf dem gleichnamigen Roman von Riku Onda, der von einem internationalen Klavierwettbewerb handelt, übernahm Kawamura die Einspielung der Klaviermusik von der Hauptdarstellerin Aya Eiden. Der Soundtrack dazu ist bei Sony Music Labels erschienen.

Inspiriert von der engagierten pädagogischen Tätigkeit ihrer Mentoren, die ihre pianistische und künstlerische Erfahrung an die nächste Generation weitergaben, unterrichtet Kawamura an der Folkwang Universität der Künste in Essen, an die sie 2015 zur Professorin berufen worden ist. Außerdem ist sie Sonderlehrbeauftragte am Tokyo College of Music.

www.hisakokawamura.com

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Teilnahmeformular 2024

Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Kompositionswettbewerb 2024!

Der Kompositionswettbewerb wird unterstützt und gefördert von:

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