Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2026
Fingerspitzengefühl 9. - 11. 10. 2026
Auch in diesem Jahr widmet sich das Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART dem Schaffen von
zeitgenössischen Komponist:innen aus Regensburg und der internationalen Szene.
Fingerspitzengefühl ist eine Fähigkeit, die alle besitzen müssen, die Musik gestalten. Feinsinnig muss überlegt und abgewogen werden, welcher Klang entstehen soll, wie man ihn aus dem Instrument zaubert oder mit der Stimme gestaltet. Das Festival ´Fingerspitzengefühl` von UNTERNEHMEN GEGENWART lädt dazu ein neue Musik kennenzulernen, die mit Fingerspitzengefühl komponiert und in 5 Einzelkonzerten aufgeführt werden soll.
9. 10. 2026, 19.00 Uhr, Festsaal des Bezirks Oberpfalz
Musik und Literatur - Eugen Roth und der Humor
Bei diesem Konzert steht die Verbindung der Musik mit der Literatur im Vordergrund, mit dem besonderen Fokus auf gesellschaftskritischen Humor. Das zentrale Werk des Konzertes ist ein Melodram von Igor Jussim zu Texten des Münchner Dichters Eugen Roth, der über ein besonderes Fingerspitzengefühl verfügte, mit Witz und Humor auf unsere menschlichen Schwächen aufmerksam zu machen. Auch die anderen Werke dieses Konzertes weisen dieses subtile Fingerspitzengefühl auf
und beziehen sich entweder direkt auf Eugen Roths Schaffen oder auf seinen Humor.
Programm:
Igor Jussim: "Eugen Roth. Ein Mensch unter Aufsicht" - Melodram für einen Sprecher, Violine, Cello und Klavier
Rolf Stemmle: "Herbstfrüchte", Melodram für einen Sprecher, Violine, Cello und Klavier
Rainer Stegmann: "Humoreske" für Violine solo
Lutz Landwehr von Pragenau: Klaviertrio
Wolfgang Zoubek: aus: "6 Moments musiceaux" für Klavier solo:
Perpetuum mobile
Es war einmal
Beschwipst
Christoph Breidler: Flageoletttanz für Cello solo
Rauben Pace: "Wandu,-he alone" für Cello solo
InterpretInnen:
Michael Heuberger - Sprecher
Igor Jussim - Leitung
Yui Iwata-Skweres: Violine
Tomasz Skweres: Cello
Eva Herrmann: Klavier
10. 10. 2026, 18.00 Uhr, Kulturenraum M26
Akustische Musik trifft auf Elektronik
Bei diesem Konzert präsentieren hochkarätige Gäste aus Polen vielseitige Kompositionen für Posaune und Elektronik. In einer kommt zusätzlich ein Synthesizer zum Einsatz. Das Programm umfasst Werke, die sich zwar in ihrer Ausdruckssprache unterscheiden, aber eine gemeinsame Instrumentierung aufweisen. Die Kompositionen erkunden unterschiedliche Herangehensweisen an das Verhältnis zwischen Live-Instrument und elektronischem Klang. So dient beispielsweise in Mateusz Ryczeks Werk die Spektralanalyse der Klanglandschaft von Breslau als Modell für die Gestaltung sowohl der Posaunen- als auch der elektronischen Parts. Bei einer mächtig angelegten Live-Elektronikstimme, die auch mal sehr massiv von den Lautsprechern zu hören ist, ist ein besonderes Fingerspitzengefühl unabdingbar – anderenfalls hätte das Publikum mit einem
Hörschaden und Tinnitus keine Freude… :)
Programm:
Tomasz Skweres - 3 Miniaturen für Posaune solo
Joan Riera Robusté - neues Werk für Posaune und Elektronik
Pawel Hendrich - Dualabilis III für Posaune und Elektronik
Alina Dzieciol - Neues Werk für Posaune und Elektronik
Mateus Ryczek - Neues Werk für Posaune, Elektronik und Synthesizer
Interpreten:
Wojciech Jeliński - Posaune
Mateusz Ryczek - Elektronik und Synthesizer



Mateus Ryczek (Foto: Martyna Chmura)
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Wojciech Jelinski (Foto: Agnieszka Krupieńczyk Studio Trakcja)
Michael Heuberger
(Foto: Jochen Quast)
10. 10. 2026, 20.00 Uhr, Kulturenraum M26
Austauschprojekt Berlin - Regensburg
Durch die Zusammenarbeit unserer Mitglieder Helmut Zapf, Berlin, und Rainer Stegmann, Regensburg, entstand die Idee eines Austauschprojekts mit zeitgenössischer Musik zwischen beiden Städten. Dies soll realisiert werden durch das von Helmut Zapf geleitete Ensemble JungeMusik BB mit den Instrumenten Klarinette, Akkordeon, Violine und Violoncello.
Das Zusammenspiel dieser vier Instrumente erfordert von den Ausführenden viel Fingerspitzengefühl. Dieses wird ebenso von den KomponistInnen verlangt, die neue Werke für dieses Ensemble schreiben.
Insgesamt werden acht neue zeitgenössische Werke aufgeführt:
von Rainer Stegmann, Daniel Toledo Guillen, Rolli Bohnes, Helmut Zapf, Rainer Rubbert, Samuel Tramin, Zbynek Wiesener
InterpretInnen:
Matthias Badczong - Klarinette
Christine Paté - Akkordeon
Kateryna Vashchenko - Violine
Lillia Keyes - Violoncello
11. 10. 2026, 16.00 Uhr, Music College, Zollerstr. 1a, Regensburg
minimal music für Alle!
Terry Rileys Stück „In C“ aus dem Jahr 1964 ist nicht nur ein Schlüsselwerk der minimal music, sondern vor allem ein mitreißendes Gruppenerlebnis.
Das Stück ist für eine große Anzahl an Musizierenden angelegt und fordert daher qua Konzept schon ein gemeinschaftsstiftendes und verbindendes Happening zu werden.
Die Regensburger Musiker Antonino Secchia, Rolli Bohnes und Holger Stich, die in völlig unterschiedlichen Musikszenen zu Hause sind, wollen so viele Regensburger Musikerinnen und Musiker wie möglich begeistern, an der Performance teilzunehmen. So vielschichtig wie die Regensburger Musikszene ist, so vielschichtig klingt auch „In C“, wenn sich die
überlagernden Stimmen zu einem Klangkosmos verdichten.
Damit wir planen können,
schickt jede/r, der/die mitspielen möchte
bitte eine Mail an:
info@rollibohnes.de
Auch für Fragen und die Noten mailt bitte an diese Adresse.
Wir freuen uns auf eine bunte Mischung von Instrumenten
und ein Zusammentreffen von vielen netten Musikerinnen und Musikern aus allen Szenen.
11. 10. 2026, 18.00 Uhr, Kulturenraum M26
Abschlusskonzert zum Austauschprojekt Ensemble Zelí-Potkan und Ensemble Haus2
Nach einem Austausch zwischen Petr Hájek (Lehrkraft des Konservatoriums Pilsen) und den Regensburger Komponisten und Pädagogen Josef Ramsauer und Antonino Secchia wurde ein Ensemble mit jungen MusikerInnen aus beiden Städten gebildet.
Es werden ausgeschriebene Kompositionen so wie Improvisationen / grafische Notationen gespielt, die von Komponisten aus Pilsen so wie aus Regensburg geschrieben wurden.
Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen der Austausch und neue Vernetzungen zwischen motivierten jugendlichen MusikerInnen aus beiden Partnerstädten, die mit der Teilnahme am Konzert im Rahmen des Festivals gekrönt werden.


Rückblick Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2025
Wie schon in den Jahren zuvor war auch das diesjährige Musikfestival sehr erfolgreich. Erneut wurde zeitgenössische Musik in vielen Facetten und unterschiedlichen Besetzungen präsentiert. Hier sind einige Impressionen:










Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2025
Großwetterlage – regional bis international
10.–12.10.2025
Das Musikfestival UNTERNEMHEN GEGENWART ist inzwischen zu einem wichtigen Element im Regensburger Musikleben geworden. Es widmet sich dem Schaffen von zeitgenössischen Komponist:innen aus Regensburg und der internationalen Szene.
Komponst:innen haben seit jeher die Stimmungen und Strömungen ihrer Epoche und damit die „Großwetterlage“ in Klänge verwandelt. Das ist heute nicht anders, und so wird das Festival 2025 ein Panorama unserer Zeit, unsere aktuelle „Großwetterlage“ hörbar machen.
10. 10. 2025, 19..00 Uhr, Festsaal des Bezirks Oberpfalz
Vierhändige Klaviermusik der Moderne
Das renommierte Regensburger Klavierduo Inna Schur & Eva Herrmann wird bei unserem Konzert Klavierwerke sowohl zu
zwei als auch zu vier Händen aufführen. Das Programm wird Werke des 20. und 21. Jahrhunderts (darunter eine
Uraufführung) beinhalten, die zusammen eine spannende Dramaturgie ergeben.
Die kulturell-soziale Großwetterlage von Regensburg, bietet Komponisten und PianistInnen, die sich auf Wurzeln der
Anfänge des 20.Jahrhunderts besinnen und im Wechselspiel mit von sudetendeutscher, Welt- und Verfemter Musik
agieren, an diesem Abend eine bunte und variantenreiche Spielwiese.
11. 10. 2025, 18.00 Uhr, Kulturenraum M26
Duo Skweres - zeitgenössische Musik für Violine und Cello
Austauschprojekt zwischen Regensburg und den polnischen Städten Poznań und Zielona Góra
Hier wird die Großwetterlage der zeitgenössischen Musik in Mitteleuropa skizziert – mit all ihren frischen Strömungen der künstlerischen Luft der Kreativität. Das kleine, fragile, aber auch sehr ausdrucksstarke und von der emotionellen Spielgestik geprägte Instrumentarium eines Streichduos dient als Medium, die charakteristischen Elemente der drei sehr aufstrebenden Kompositionswirkstätten – Regensburg, Grünberg und Posen – zu präsentieren. Darüber hinaus wird Tomasz Skweres "Product Tasting" für Cello solo von Margareta Ferek-Petric, einer ehemaligen Stipentiatin der Thyll-Stiftung, die freundlicherweise auch unser Festival unterstützt, aufführen.
KomponistInnen:
Aus Grünberg: Juliusz Karcz, Stanisław Leśniewski, Katarzyna Kwiecień-Długosz
Aus Posen: Monika Kędziora, Artur Kroszel, Agnieszka Zdrojek-Suchodolska
Aus Regensburg: Tomasz Skweres, Daniel Guillén Toledo, Rainer Stegmann
Yui Iwata Skweres - Violine
Tomasz Skweres - Cello
11. 10. 2025, 20.00 Uhr, Kulturenraum M26
Musik und Sprache - Slam Poetry trifft zeitgenössische Musik
Die Regensburger Poetry-Slammerin Clara Nielsen performt eigene Texte, die aus einer subjektiven Perspektive heraus verschiedene menschliche Beziehungen beleuchten. Das Ich und seine Beziehungen sind die Konstante, die sich durch das Leben und durch alle Texte des Programms zieht. Das Aufwachsen der Mutter auf dem Land im Kontrast zu der eigenen Kindheit, die Beziehung zu Freunden, Partner und den eigenen Kindern und auch die Auseinandersetzung mit
dem eigenen Selbst werden als ‚Großwetterlage Beziehungen‘ betrachtet. Jedem der acht Texte ist dazu eine eigens dazu ausgewählte oder neu komponierte Miniatur eine/r Regensburger Komponistinnen und Komponisten als Echo, Entwicklung oder Kontrast nachgestellt oder wirkt gar schon unter dem Text. Ein rundes, künstlerisches Programm aus ineinander verwobener Textrezitation und Musik erwächst aus dieser Kollaboration.
Mitwirkende:
Clara Nielsen – Rezitation
Michael Wolf – Klarinette
Antonino Secchia – Schlagwerk
Rainer Stegmann – Gitarre
12. 10. 2025, 17.00 Uhr, Kulturenraum M26
Collective Composing
Neue improvisierte Musik - gemeinsam komponiert vom Publikum
Der Linzer Komponist und interdisziplinäre Künstler und Performer Daniel Bierdümpfl gastiert mit seinem Projekt Collective Composing. Hier entsteht nach einem 5-minütigen Blitz-Workshop Musik in graphischer Notation vom Publikum. Verschiedene Werke werden in live Interaktion komponiert und aufgeführt. Partituren wie Wetterkarten, die verschiedene Phänomene und verschiedene Perspektiven in verschiedenen Regionen gleichzeitig zeigen und sich doch in ein gesamtes Bild fügen und dieses als Großwetterlage erklingen lassen.
Daniel Bierdümpfl - Moderation, Leitung
und Regensburger Musiker:innen
12. 10. 2025, 18.30 Uhr, Kulturenraum M26
WonderSoundLand - Mit der Bassklarinette im wunderbaren Land des Klangs
Ohne Luft kein Klang.
Der Klang der Bass- und Kontrabassklarinette macht dies deutlich und erlebbar wie kaum ein anderes Instrument. Die durch dieses Instrument modellierte Luft macht Unerhörtes hörbar, (scheinbar) Unmögliches möglich und erzählt dabei tiefgründige Geschichten – ganz ohne Worte.
Trotzdem, oder gerade deshalb ist die Verbindung dieser Klangwelt mit der Sprache geradezu unausweichlich.
In ihrem aktuellen Konzertprogramm “WonderSoundLand“ setzen die Bassklarinettistin Ainhoa Miranda und der Komponist Andreas Mehringer auf diese Verbindung und schöpfen dabei aus ihrer langen Zusammenarbeit. Die Luftmassen der Klarinette werden von der Elektronik gewirbelt, die Luftwellen beeinflussen sich gegenseitig, treten in Wechselwirkungen und lassen auf diese Weise eine Großwetterlage entstehen.
Das Programm ist eine Fusion aus Werken der internationalen Klassiker der Moderne, wie zum Beispiel Gerard Grisey und regionalen Komponisten wie Andreas Mehringer, die nach neuen, außergewöhnlichen Klängen suchen.
Im Rahmen des Konzertes wird ein Werk für Bassklarinette des Regensburger Komponisten Juan Riera Robusté uraufgeführt.
Ainhoa Miranda - Bassklarinette & Kontrabassklarinette
Andreas Mehringer - Erzähler
Joan Riera Robusté - Elektronik

Zwei wunderbare Konzerte in Polen
Das Duo Skweres (Yui Iwata-Skweres, Violine und Tomasz Skweres, Violoncello) gestaltete zwei Austauschkonzerte mit Werken von zeitgenössischen polnischen und deutschen KomponistInnen. Das erste Konzert fand am 18. 5. 2025 in Poznan (Posen) statt, das zweite einen Tag später in Zielona Góra (Grünberg).
Unser Verein war durch die Komponisten Daniel Toledo Guillén, Tomasz Skweres und Rainer Stegmann vertreten.
Das Duo Skweres spielte alle Werke einfühlsam und auf höchstem Niveau.










Copyright: farbige Fotos: Stanislaw Lesniewski, schwarz-weiße: Artur Majewski


Konzerte in Polen 2025
Künstlerisches Austauschprojekt zwischen Komponisten aus Regensburg, Poznan und Zielona Góra, Polen
18. 5. 2025, Musikakademie in Poznan, Polen
19. 5. 2025, Museum Ziemii Lubuskiej, Zielona Góra, Polen
Das Duo Skweres spielt zeitgenössische Werke für Violine und Cello von Daniel Guillén Toledo, Rainer Stegmann, Tomasz Skweres, Juliusz Karcz, Stanisław Leśniewski, Katarzyna Kwiecień-Długosz, Monika Kędziora, Artur Kroszel, Agnieszka Zdrojek-Suchodolska.
Yui Iwata-Skweres - violin
Tomasz Skweres - cello
18


Rückblick Musikfestival 2024









Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2024
eine Veranstaltungsreihe von UNTERNEHMEN GEGENWART
Neue Musik von regional bis international
Donnerstag, 10., bis Sonntag, 13. Oktober 2024
Andreasstadel, M26 Kulturenraum Sudetendeutsches Musikinstitut (SMI)
Die Neue Musik hat in Regensburg eine kräftige Stimme! Mit besonderer Qualität und Vielfalt zu hören beim Musikfestival von UNTERNEHMEN GEGENWART. Von Donnerstag, 10., bis Sonntag, 13. Oktober veranstaltet der Verein zur Förderung zeitgenössischer Musik in Regensburg sechs Einzelkonzerte an drei Orten.
Die Konzertreihe beginnt am Donnerstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr im Andreasstadel (Andreasstadel 28) mit Elektronischer 3D-Musik. Für den folgenden Abend, Freitag, 11. Oktober, 20.00 Uhr, lädt UNTERNEHMEN GEGENWART in den Festsaal des Bezirks Oberpfalz (Ludwig-Thoma-Str. 14) zu einem Konzert des Regensburger Ensembles Ekkip unter der Leitung von Daniel T. Guillén.
Für die weiteren vier Konzerte zieht das Festival in den M26 Kulturenraum in der Maximilianstraße. Den Anfang macht am Samstag, 12. Oktober, 18.00 Uhr, ein Portrait-Konzert des Regensburger Komponisten Rolf Stemmle. Seine Werke werden interpretiert vom Trio Tre. Daran schließt sich um 20.00 Uhr ein Konzert des MAX BRAND Ensembles unter der Leitung von Richard Graf. Die Gäste aus Niederösterreich/Wien spielen im Rahmen eines Austauschprojektes neue Werke für Kammerensemble von Österreichischen und Regensburger Künstlern.
Am Sonntag, 13. Oktober, 17.00 Uhr geht es zunächst um „Verrückte Noten – Komische Musik“. Rolli Bohnes präsentiert mit einem Ensemble junger Anfängerinnen und Anfänger die Ergebnisse eines Workshops. Den Abschluss des Festivals gestaltet um 18.30 Uhr das Trio Skweres. Im Rahmen eines Austauschprojektes zwischen Regensburg und der Partnerstadt Brixen entstanden neue Werke für Violine, Viola und Cello.
Begleitend ist im M26 eine Video- und Klanginstallation von Joan Riera Robusté zu erleben, zudem eine Kunstausstellung mit Werken von Alois Achatz.
Mit dem Motto „Katzenjammer“ greift das Festival das kulturelle Jahresthema der Stadt Regensburg auf, von der UNTERNEHMEN GEGENWART regelmäßig großzügig gefördert wird. Denn etliche der Werke, die zur Aufführung gelangen, widmen sich schmerzvollen Gefühlen; wobei die musikalische Verarbeitung hilft, das Leid zu lindern und womöglich mittels Ironie in wohltuende Distanz zu rücken. Weitere Förderer sind der Kulturfonds Bayern und der Bezirk Oberpfalz. Kooperationspartner ist die Interessengemeinschaft Niederösterreichischer KomponistInnen.
Der Eintritt zu den Konzerten ist jeweils frei.

MAX BRAND Ensemble; Foto: Joanna Planka
14.10.2024 | 19:00 Uhr | Kleiner Ehrbar Saal
INÖK – INTERESSENGEMEINSCHAFT NIEDERÖSTERREICHISCHE KOMPONIST:INNEN
MAX BRAND ENSEMBLE – GEGENWART
Mitwirkende
MAX BRAND Ensemble
LEITUNG Richard Graf
Werke
Kompositionen von Mitgliedern der Vereinigungen „UNTERNEHMEN GEGENWART“ (Regensburg) und der INÖK (Niederösterreich)
IM Sinne internationaler Zusammenarbeit der Komponistenvereinigung „UNTERNEHMEN GEGENWART“ aus Regensburg mit der INÖK – Interessengemeinschaft Niederösterreichische Komponist:innen stehen Werke von Komponist:innen aus Deutschland und Österreich auf dem Programm. Das MAX BRAND Ensemble ist „neugierig“ auf musikalische Zugänge, die neue und ungewöhnliche Sichtweisen zulassen und damit auch Grenzgebiete ausloten. Unter der Leitung von Richard Graf werden Werke unterschiedlicher Ausdrucksformen und Stilistik im Bereich Neuer Musik präsentiert.
TICKETS Abendkasse nur Barzahlung
T +43 676 5569249
ABENDKASSE
Musikfestival 2023
Vielen Dank an alle Mitwirkenden beim Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2023:
Aurélienne Brauner, Solocellistin des Orchestre Nationale de France
Michael Wolf, Klarinette
Rainer Stegmann, Gitarre
Tomasz Skweres, Cello
Maxim Kolomiiets, Oboe
Antonio Secchia, Schlagwerk / Live Electronics
Carlos Araùjo, Flöte
Katharina Hippert, Viola
Die Konzerte im Einzelnen:
Recital von Aurélienne Brauner
Zeitgenössische Musik aus Lateinamerika – Kammerkonzert mit Werken für Klarinette, Gitarre und Cello
Recital für Oboe solo (mit und ohne Elektronik)
Portraitkonzert Antonino Secchia
Das Festival wurde unterstützt von der Stadt Regensburg, dem Bayerischen Kulturfonds und vom Sudetendeutschen Musikinstitut.


Vorgabe im Jahr 2023 war es, ein Werk für Vokalsextett & eine mögliche Erweiterung durch zwei Synthesizer-Stimmen und/oder Violine zu schaffen welches sich mit dem diesjährigen Thema „Höhenflug“ auseinandersetzt.
Den dritten Preis im Wert von 1.000 Euro, gestiftet von Stürzl Planung und Projektmanagement, erhält SISSI MAKROPOULOU aus Deutschland/Griechland für ihr Stück „A cloud full and straight".
Der aus Armenien stammende ARSEN BABAJANYAN wird für „Herzzeit“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet – 1.000 Euro gestiftet von der REWAG. Er erhielt ausserdem den Publikumspreis – gewählt durch das Publikum im Finalkonzert.
Die Gewinnerkomposition entstammt der Feder des Kubanischen Komponisten DANIEL TOLEDO GUILLÈN. Seine Vertonung mit dem Titel „De Profundis“ wird mit 1.500 Euro prämiert, wofür sich die Stadt Regensburg finanziell verantwortlich zeichnet.
Die drei Preisträgerkompositionen wurden vom StimmGold Vokalensemble und dem Duo Fallwander im Rahmen des Regensburger Kammermusikfestivals am 16.09.2023 in der Regensburger Dreieinigkeitskirche uraufgeführt.
RÜCKBLICK: Musikfestival 2022
Vielen Dank an alle Mitwirkenden beim Musikfestival UNTERNEHMEN GEGENWART 2022:
Carlos Araujo, Michael Wolf, Yui Iwata-Skweres, Armand Fauchere, Josef Ramsauer, Gelsomino Rocco, Rolf Stemmle, Julia Unterhofer, Andreas Meixner, Daniel Moser, Nicole Held, Katharina Polland, Rolli Bohnes, Rainer Stegmann, Beatrix Leinhäupl, Tomasz Skweres, Stephanie Conrad

RÜCKBLICK: Stand with Ukraine – Marinaforum
Am Sonntag, den 27. 3. 2022, veranstaltete die Stadt Regensburg ein großes Benefizkonzert unter dem Motto ´Stand with Ukraine`. Es fand im Marinaforum, Johanna-Dachs-Str. 46, 93055 Regensburg, statt. Ab 12 Uhr traten den ganzen Tag über verschiedene Musiker und Bands auf. Alle Erlöse aus dem Eintritt, der Essens- und Getränkeausgabe werden an Regensburgs Partnerstadt Odessa gespendet.
Unser Verein UNTERNEHMEN GEGENWART beteiligte sich an dem Konzert und wurde von Rainer Stegmann, Gitarre, und Igor Jussim, Klavier, vertreten. Igor Jussim, der aus Odessa stammt, trug den langsamen Satz seiner Sonate für Klavier vor, und Rainer Stegmann spielte ´Memories` von Ksenia Nemera (Belarus), ´Sadness` und ´Fantasie über ein ukrainisches Volkslied` von Pavlo Kordysh (Ukraine) sowie sein eigenes Stück ´Notturno für die gefühllos Lebenden`.


RÜCKBLICK: DUO Enßle – Lamprecht
Kulturhaus (Theatersaal) – Neutraubling


Virtuos, unkonventionell und voller Spielfreude – so präsentieren sich Anne-Suse Enßle (Blockflöte) und Philipp Lamprecht (Schlagwerk) ihrem Publikum. Stets auf der Suche nach Neuem, „Unerhörtem“ entführen sie ihr Publikum in die Klangwelten unserer Zeit. Mit einem schier unerschöpflichen Instrumentarium aus verschiedensten Flöten- und Schlaginstrumenten widmen sie sich neuer und neuester Musik und der Musik des Mittelalters.
Im Jahr 2008 in Salzburg gegründet, spezialisierte sich das Ensemble auf die Aufführung zeitgenössischer Werke und Klanginstallationen sowie mittelalterlicher Musik (Tänze, Troubadourgesänge und geistliche Musik des Mittelalters). Unablässig geben die Musiker neue Werke in Auftrag. Workshops an Musikhochschulen in Österreich und Deutschland sind ebenfalls Teil der Aktivitäten des Ensembles. Darüber hinaus komponieren und improvisieren Anne-Suse Enßle und Philipp Lamprecht auch eigene Stücke.
Aktuelle Projekte sind mehrere Kinderkonzertprogramme in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum und dem Podium Festival Esslingen sowie die Gesamtaufführungsreihe der Werke Minnesängers Mönch von Salzburg (14. Jh.) mit einem erweiterten Ensemble bestehend aus Sängern und Instrumentalisten (Partner: Internationale Paul Hofhaymergesellschaft Salzburg, u.A.m.).
Ein besonderes Anliegen unseres Ensembles ist es, im Zusammenspiel von Alt und Neu die Randbereiche unserer Hörgewohnheiten auszuloten. Im Programm „Points of Contact“ trifft Musik des Mittelalters auf neue und neueste Musik. Seit Jahren schon verbindet uns mit KomponistInnen heutiger Zeit eine fruchtbare Zusammenarbeit. Gemeinsam tragen wir dazu bei, das Repertoire für die Besetzung Blockflöten und Schlagzeug zu erweitern und konnten bereits zur Entstehung von rund 20 Werken maßgeblich beitragen. Die Ergebnisse dieser Arbeit treffen auf Werke längst vergangener Zeiten und eröffnen so einen spannenden Dialog zwischen Gestern und Heute.
Am 21.10. erklangen Uraufführungen von Rolli Bohnes, Rainer Stegmann und Nico Haslinger sowie Werke von Josef Ramsauer, Tomasz Skweres.
RÜCKBLICK:
MUSIKFESTIVAL NAHSICHT 2021
Neue Musik von regional bis international im Don Bosco Zentrum
Freitag, 1. und Samstag, 2. Oktober 2021





Foto: Tourist Information Regensburg
Aus dem Lockdown
Acht KomponistInnen berichten aus dem Lockdown und stellen sich und eine Komposition vor.
Ein Projekt von UNTERNEHMEN GEGENWART im Juli 2021.
Was hat der Lockdown mit Komponistinnen und Komponisten gemacht?
Die vergangenen Monate waren für sie eine Herausforderung. Geplante Uraufführungen mussten abgesagt oder verschoben werden, der Kontakt zu den Interpreten reduzierte sich auf Online-Begegnungen, Honorare blieben aus. Aber es war auch eine produktive Zeit: Überlegungen, Neuorientierung, Pläne für Projekte, neue Werke!
In acht, etwa 5-minütigen, selbstproduzierten Videos geben die KomponistInnen aus der Region Einblicke in die Lockdown-Monate und stellen Kompositionen vor, die auf ihre persönliche Situation Bezug nehmen. Interpretiert werden die Stücke von Instrumentalisten, mit denen sie „in normalen Zeiten“ schon viele Projekte verwirklicht haben; für dieses Video-Projekt konnten aber nur „online“ zusammenarbeiten. Herausgekommen sind facettenreiche Kurz-Porträts und ungewöhnliche Musikvideos.
Die KomponistInnen sind: Rolli Bohnes, Yudania Gómez Heredia, Daniel Toledo Guillén, Igor Jussim, Josef Alois Ramsauer, Tomasz Skweres, Rainer Stegmann und Rolf StemmleYudania Gomez,
Die InstrumentistInnen sind: Benedikt Dreher, Fagott; Armand Fauchére, Violoncello; Yui Iwata-Skweres, Violine; Alberto Rosas Llerena, Flöte; Josef Alois Ramsauer, E-Gitarre, mit Roman Fritsch, Baritonsaxophon; Tomasz Skweres, Violoncello; Rainer Stegmann, Gitarre, und Katharina Strobel, Violine
Dieses Projekt wird großzügig gefördert vom Bayerischen Kulturfond.



























